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Archiv Musikfestival - Freitag 31.07.09


DAS LINE-UP:

21:30 Uhr
TEN YEARS AFTER
Blues Rock (GB)
www.myspace.com/tenyearsafternow
www.tenyearsafternow.com

Es ist schon eine Ehre, die legendäre Blues-Gruppe Ten Years After zu präsen­tie­ren, denn es gibt Bands, bei denen die pure Nennung des Namens den Fans Glanz in die Augen treibt. Ten Years After gehören dazu: Ihr Stil ist einmalig und der Sound der britischen Formation unverwechselbar. Die Band hat legendäre Hits wie "Love Like a Man" oder "I'm Going Home" geschrieben. Und auch wenn sie schon 40 Jahre auf dem Buckel hat - richtig alt sind Ten Years After eigentlich nie geworden. Noch immer zelebrieren sie ihren unverwechselbaren Sound, der sie spätestens seit dem Woodstock-Festival von 1969 unsterblich gemacht hat.

 

Mit dem im November 2008 veröffentlichten aktuellen Album "Evolution" haben sich Ten Years After jedenfalls einmal mehr eindrucksvoll zu Wort gemeldet. Ihr Blues-Rock kommt frisch und unverkrampft daher, mitreißend der Rhythmus, hinreißend die Soli und umwerfend das perfekte Zusammenspiel der vier Musiker, von denen drei zu den Gründungsmitgliedern gehörten: Ric Lee am Schlagzeug, Leo Lyons am Bass und Keyboarder Chick Churchill - seit nunmehr fünf Jahren kongenial ergänzt durch den Gitarristen und Sänger Joe Gooch. Auf der Live-Bühne immer noch eine einzigartige Offenbarung übertragen Ten Years After ihre zeitlose Musik problemlos und energiegeladen ins neue Jahrtausend.


20:10 Uhr
NIKKI PUPPET

Hard Rock (Hannover)
www.myspace.com/nikkipuppet

In der Rock- und Metal-Hochburg Hannover nimmt sie eine ganz besondere Stellung ein: Nikki Puppet, die Heavy Rock-Combo um Frontfrau Nicky Gronewold. Nach ihrem vielgelobten Debütalbum "Puppet On A String" aus dem Jahr 2005 wurde auch der zweite Silberling "Militant Mother" und das aktuelle Album "Power Seeker" von keinem geringeren als dem Victory-Urgestein Herman Frank produziert. Support-Touren mit der Michael Schenker Group, Mob Rules, Rose Tattoo, Jane und Victory führten die Band erfolgreich durch ganz Europa und auf die größten Festival-Bühnen der Republik. Inzwischen ist Nikki Puppet aus der hiesigen Rock-Szene nicht mehr wegzudenken und beansprucht mit Nachdruck einen vorderen Rang auf dem Rock-Olymp. Dabei beeindruckt das Quartett durch den charismatischen Gesang, das ausgefeilte Songwriting, messerscharfe Soli und pfundschwere Gitarrenriffs.


19:00 Uhr
HÄMATOM
Metal Rock Punk (Nürnberg)
www.myspace.com/haematommusic

Wut ist heftiger als Ärger und schwerer zu beherrschen als Zorn. Dies behaupten die Metalmaniacs von Hämatom, und heftige Wut bestimmt folgerichtig die Grundhaltung, welche die Band mit ihrer Musik transportiert. Hier ist kein Platz für den gebührenden Sicherheitsabstand, für Zurückhaltung oder Gefälligkeiten. Dementsprechend gerne polarisieren die vier Nürnberger, die sich Nord, Ost, Süd und West nennen. Keine Kompromisse lautet die Devise, von "Neuer Deutscher Härte" ist die Rede, und jeglicher Massengeschmack wird frontal attackiert. Das Ergebnis ist ein brachiales Metal-Brett, das genauso rau und eckig ist, wie es auch rhythmisch ungerade sein darf. Niemals nur gefällig, stets mit der gesunden Portion Wut.


18:20 Uhr
COSMIC TRIBE
Neo Hippie Space Rock (Hannover)
www.myspace.com/cosmictribe

It's just grooveshit, baby! Abba on dope! It's Neo Hippie Space Rock! Cosmic Tribe spielen eine Melange aus Stoner, Alternative, Grunge, Nu Rock und Metal - kombiniert mit einer gehörigen Prise Seventies Sound und Eighties Hard Rock. Melodie meets Groove. Dabei wandeln die Hannoveraner nicht auf den ausgetretenen Pfaden des längst übersättigten Alternative-/Indierock-/Crossover-Formates, sondern schaffen den Brückenschlag zwischen Rocksongwriting mit Riffs aus der alten Hardrockschule und modern klingenden Sounds. Zu hören auf dem brandneuen Longplayer "The Ultimate Truth About Love, Passion And Obsession" und live überaus energetisch.


17:40 Uhr
MAGNA MORTALIS
Death Metal (Hannover)
www.myspace.com/magnamortalis

Konsequenter Death Metal mit Power und Groove - das sind Magna Mortalis aus Hannover. 2006 gegründet, arbeitet das Quartett um Sänger Arnheim nach zwei selbstproduzierten Promos derzeit an seinem offiziellen Debüt "Onward". Thematisiert werden abermals alle denkbaren kranken Auswüchse der menschlichen Gesellschaft - vom atomaren Overkill bis zur selbsterzeugten Pandemie, von der totalen Gleichschaltung bis zur Psychopathie. Inspiriert von Genre-Klassikern wie Carcass, Death, Decapitated oder Dies Irae, verbreiten Magna Mortalis eine heftig düstere und knüppelharte Endzeitstimmung, die garantiert alle Moshpits zum Kochen bringt.


17:00 Uhr

BLANK
Indie Rock (Hannover)
www.myspace.com/blanksucks

Aus den furchtbaren Abgründen der hannoverschen Musikszene steigt das Indie-Punk-Trio Blank nach eigenen Worten auf einem Berg gescheiterter Träume empor und schaut blinzelnd in das Sonnenlicht. Was ist diesmal anders als früher, als man glaubte, man habe das Beste noch vor sich? Was läßt Blank wider besseren Wissens daran glauben, daß sie diesmal erstrahlen und nicht unbesungen in den Strudel abgestorbener Träume zurückgerissen werden? Die sechs Tracks der jüngst aufgenommenen EP zeigen es: Die Musik ist schnell, einfach, direkt, catchy tanzbar und sofort präsent. Die Worte erzählen Geschichten aus der ganz normalen Hölle des Alltags, von einer sich aus Abgründen speisenden, unerfüllbaren Sehnsucht nach Glück. Auf dem Weg zum endgültigen Versagen darf man zumindest großen Spaß haben. Die Feinde: Prätentiöser Scheiß à la Hamburger Schule. Die Freunde: Frank Black, NoMeansNo, Fugazi, Police, Dead Boys, Minutemen.


Anschließend
AFTERSHOW-PARTY
Tanz im Biergarten mit King Victor
WANDERKLUB
DJ Ajicero vs. Oliver Maaß  unter der Justus-Garten-Brücke

 

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