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Ein bunter Strauß aus Independent, Hardrock, Progressive, Folk, Electronica und Ska-Punk, bestes Sommerwetter an allen drei Festivaltagen, gute Stimmung beim Musikfestival, vor der Kulturbühne und beim Kinderfest und rund 18.000 Besucherinnen und Besucher von Jung bis Alt: Das Fährmannsfest 2009 hat eindrucksvoll bestätigt, dass die Veranstaltung in Hannover eine Marke ist, ein lang erwartetes musikalisches und kulturelles Sommer-Highlight.
Am Freitagabend erfreuten sich bei dem außergewöhnlichen Konzert der Woodstock-Legende Ten Years After wohl so viele Musik-Begeisterte der Generation Ü 50 wie nie zuvor beim Fest des Fährmanns, ergriffen in biographischer Erinnerung wie auch beglückt über die unverändert große musikalische Klasse der vier Briten. Gleichzeitig trafen unter den 4.500 Besuchern Altrocker auf Punks, Männer mit Schottenröcken auf Mädchen mit Glatze und Metal-Heads mit Kutte auf Nachwuchs-Fans im Kinderwagen.
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Am Samstag mussten gar gegen 21 Uhr die Kassen schließen, denn die Veranstalter meldeten "ausverkauft!" Und während einige Musikfreunde überrascht vor verschlossenen Toren standen, feierten die übrigen 6.000 Gäste enthusiastisch die Mittelalter-Combo Schandmaul, die als Headliner spielte. Derweil ließen es sich die Festival-Besucher vor dem Ambiente eines malerischen Sonnenunterganges gut gehen, in der begeisterten Menge vor der Hauptbühne genauso wie auf den Bierbänken und den mitgebrachten Picknickdecken vor der Kulturbühne, wo der zweite Open Air-Poetry Slam stattfand.
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Gemütlich und entspannt wurde es am eintrittsfreien Sonntag, als das Publikum schon am frühen Nachmittag über das Festival flanierte, die internationalen Spezialitäten genoss und den Kinderzirkus bestaunte. Am Abend aber sorgte die Besucher erneut für eine gut gefüllte, tanzfreudige Wiese, auf der 3.000 Fans den Rockabilly von Boppin' B feierten. Nicht zu vergessen: Neben den genannten Headlinern spielten weitere 16 Musikbands auf der Hauptbühne, vornehmlich aus der Region Hannover. Alle erhielten großen Applaus und begeisterten das Publikum, obwohl oder besser gesagt gerade weil die unterschiedlichsten Musikstile zu hören waren.
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